| von steffischoll: |
super buch! kann ich echt empfehlen. sind viele hilfreiche tipps drin, ohne irgendeine firma schlecht zu machen, oder für eine andere zu werben. |
| von anonymer Kunde: |
Sehr aufschlussreich und brauchbar für kritische Leute! Als kritischer Kunde ist man wirklich oft verunsichert über das Angebot der Schönheits- und Kosmetikindustrie.
Daher ist dieses Buch für mich eine Goldgrube. Die Aufklärung über umstrittene Inhaltsstoffe, Wirkung, Alternativen und auch die Zusammenhänge unterschiedlicher Dinge...darüber ist hier schon viel geschrieben und gelobt worden. All diese Information ist meiner Meinung auch dieses Geld wert, egal, ob in Tabellchen, Listen und sonst welcher Art präsentiert.In solch einem Buch geht es eben schon darum, in Eigenregie Dinge zu erarbeiten und selbsttätig aufzuarbeiten, hier wird nichts mit dem Löffelchen- einfach Hirn aus, und schlucken- serviert.Genausowenig würde ich etwas einfach tun oder lassen, ohne es für mich und meinen Haushalt/Familiensituation, Wasserqualität, Wohn- und Lebenssituation, etc...als passend und richtig zu überprüfen.Aber die vielen Dinge hier drin öffnen mir die Augen und ich nehme mir das raus, was ich für mich am besten umsetzen kann!
Susanne Kehrbusch ist Friseurmeisterin und hat jahrelange Erfahrungen in diesem Bereich sammeln können, wo sie auch in einem eigenen Betrieb arbeitet.So kann sie diesbezüglich schon als Kompetenz betrachtet werden.
Sehr empfehlenswert! |
| von anonymer Kunde: |
Ein ehrliches Buch! Gut das die Autorin den Mut hatte, dieses Buch zu schreiben und ich es glücklicherweise entdeckt habe. Mir sind im Lauf der Jahre auch immer mehr Zweifel gekommen, ob denn die Kosmetikprodukte nicht viel mehr schaden als nutzen. Es lohnt auf jeden Fall das Buch zu lesen. Wer es sich zu Herzen nimmt schont die Umwelt und den Geldbeutel, spart Zeit und fördert Gesundheit und die natürliche Schönheit. Ich hätte mir lediglich ein paar Alternativen zu den konventionellen Produkten gewünscht, schließlich ist Körperpflege auch gut für das Wohlbefinden. Inhaltlich ist es umfangreich und enthält auch praktische Anleitungen, welche bestimmt sinnvoller sind als die üblichen Methoden. |
| von caledophil: |
Tolle Nachricht sehr mäßig verpackt Ich kann mich den bislang insgesamt sehr positiven Rezensionen anschließen: Das Buch hat mich in puncto Körperhygiene zum Umdenken gebracht, wodurch ich viel Zeit und Geld spare, und mich zudem fast über Nacht von Schuppen befreit.
Der Schlüssel war dabei für mich die von der Autorin empfohlene Anschaffung einer Holzbürste, die sich durch eine leichte Biegung der Kopfform anpasst. Diese hat Wildschweinborsten, die helfen, das Haar ohne Waschen zu entfetten und außerdem nahezu unverwüstlich sind. Ich benutze diese Bürste seit gut fünf Jahren, was bei guter Pflege (detaillierte Anleitung dazu im Buch bzw. der Bürste beiliegend) für niemand unerreichbar sein dürfte. Der zunächste etwas höhere Preis einer solchen Bürste (Die Autorin profitiert davon übrigens nicht, sie gibt verschiedene neutrale Beschaffungsquellen an.) amortisiert sich so auf jeden Fall, von den gesundheitlichen und psychologischen Vorteilen mal ganz zu schweigen. Mit einer solchen Bürste und Anwendung der beschriebenen Technik beim Bürsten morgens und abends waren meine Schuppen binnen weniger Tage Geschichte.
Allerdings praktiziere ich die Empfehlungen wohl nicht ganz so konsequent wie andere Rezensenten. Duschen reicht mir bei täglicher Reinigung gewisser Stellen jeden zweiten Tag, wobei ich an wenigen Stellen gezielt Kernseife einsetze, für 90% des Körpers reicht wirklich klares Wasser. Wie gesagt, spart Zeit und Geld. Haare wasche auch ich nur noch je nach Gusto alle paar Wochen, wenn das nicht schon der Friseur erledigt. Heil- / Tonerde als Shampoo verwende ich nicht mehr, konnte ich mich irgendwie nicht darn gewöhnen, allerdings wäre ich noch etwas weniger kahl, wobei sich das Fortschreiten meines Haarausfalls in den letzten Jahren deutlich verlangsamt hat. Ob das aber wirklich mit Pflegedetails zu tun hat, weiß ich nicht zu sagen. Bio-Deodorant (also nur Naturprodukte z.B. von Weleda für besseren Geruch, keine - aluminiumbasierten und möglicherweise Alzheimer begünstigenden - Schweißhemmer) muss bei mir aber schon sein, da ich bei der Arbeit z.T. recht stark schwitze.
Wie andere Rezensionen schon verdeutlicht haben, weist die Präsentation der Erkenntnisse einige deutliche Mängel auf, aber im Kern sollte jeder dieses Buch kennen. Also: echter Kauftipp, Geldbeutel und Seele werden es in jedem Fall danken, wenn man "mutig" genug ist, den ersten ungewohnten Schritt zu gehen.
Noch ein Tipp für gesundheitlich Interessierte aufgrund eigener positiver Erfahrungen: Wer Zahnfleischerkrankungen / Parodontose / Parodontitis selbst auf natürliche Weise heilen will und des Englischen mächtig ist, sollte unbedingt im Internet den Begriff "blotting brush" recherchieren. Diese vom amerikanischen Zahnarzt Dr. J.E. Phillips entwickelte Methode hat mich binnen zwei Monaten vor Zahnfleischbehandlungen und allen weiteren gesundheitlich z.T. sehr schwerwiegenden Folgen von Zahnfleischproblemen bewahrt. Der Zahnarzt war platt, wollte es aber dann lieber doch nicht so genau wissen, schließlich müsste er sich als ehrlicher Mensch dann ja nach und nach selbst arbeitslos machen... |
| von utewilkesmann: |
Lesen lohnt - auch wenn das Buch viele Schwächen hat Erst einmal meine ehrliche Bewunderung für die Autorin, die ein einträgliches Geschäft für ihre Überzeugung aufgegeben hat. Wer traut sich das heute noch zu?
Viele Dinge an dem Buch sind fast unerträglich:
- Es ist nicht wirklich strukturiert. Manchmal weiß ich gar nicht: Lese ich jetzt etwas über Haare oder Haut? Durch den ständigen Wechsel ist das unklar.
- Für ein solches Thema sind Tabellen, vielleicht als Anhang, unverzichtbar. So muss ich mir mühsam die komplizierten chemischen Namen der Substanzen merken oder herausschreiben, die "erlaubt" oder "verboten" sind. Das ist keine praktische Einkaufshilfe.
- Ebenso als Anhang würde ich mir Rezepte wünschen, was ich auf meine Haut oder meine Haare als Erholung auftragen oder als Pflege mir selbst herstellen kann. Ab und zu ist da etwas in den Text eingestreut - das reicht mir nicht.
- Seitenweise wird Text von Dr. Bruker zitiert. Mit so viel Zitat kann ich mir das Schreiberleben auch einfach machen. Ein paar seiner Kernsätze, das hätte gereicht. Wer weiterlesen möchte, muss dann halt die entsprechende Originalliteratur zur Hand nehmen.
- Gerne nimmt Frau Kehrbusch die Naturvölker als Beispiel für ihre Thesen. Fein. Nur: So einfach geht das nicht! Das sind rausgepickte Weisheiten, denen keine wirklichen völkerkundlichen oder ähnlichen Kenntnisse zugrunde liegen (man vergleiche da die hervorragenden Bücher von Bircher und von Hallern). Außerdem: Naturvölker müssen sich nicht mit Umweltverschmutzung, Chlor im Wasser usw. auseinandersetzen. Der Vergleich hinkt also!
- Die an sich interessante Behauptung "der männliche moderne Haarausfall hat auch was mit Shampoos zu tun" belegt sie genau mit einem konkreten Beispiel. Aua!!
- Ganz böse angeprangert wird auch das Bedürfnis von Frauen (und Männern), sich die grauen Haare zu färben, was dann als Mangel an Selbstbewusstsein interpretiert wird. Das ist mir zu plump laienpsychologisch. Sich schön machen für das andere Geschlecht fängt schon im Tierreich an und wenn sich einige Naturvölker Scheiben in Ohren und Nasen pressen, finde ich das auch nicht hübsch, nur weil es so "natürlich" ist.
- An vielen Stellen fehlen konkrete Tipps.
- Ach ja, noch zu den Naturvölkern: vielleicht haben die ja eine phantastische Haut, weil sie sich nicht waschen. Aber Nichtwaschen hat auch was mit fehlender Hygiene und somit Krankheitserregern zu tun. Darüber habe ich in diesem Buch nichts gesehen.
Das liest sich wie ein kompletter Verriss. Warum also empfehle ich das Buch zur Lektüre?
Das Buch reißt einfach auch verkrustete Ansichten über Waschhäufigkeit, Wasch-methoden und ähnliches auf. Es zeigt konkret auf, was die in vielen Shampoos usw. verwendeten Chemikalien mit uns und unserer Umwelt wirklich machen, welche Gefahren lauern. Und es bietet auch ganzheitliche Alternativen, die anzutesten sicher einmal lohnt, und sei es nur, dass ich mein Shampoo demnächst stark verdünne und nicht mehr auf viel Schaum als Beweis für Reinigungskraft erpicht bin. |
|